Endet die Förderung für Solaranlagen in 2021?

Staatlich geförderte Solaranlagen in 2021

Im Jahr 2021 fällt die erste Generation der Photovoltaikanlagen aus der Förderung des Staates.

Betreiber, deren Anlage über 20 Jahre alt ist, erhalten für ihren Strom künftig keine geförderte Einspeisevergütung. Für eine Solaranlage gab es bislang 50,62 Cent pro Kilowattstunde über ihre gesamte Laufzeit.

Jetzt ist diese Förderung der ersten Anlagen abgeschlossen. Die Einspeisevergütung war im Erneuerbare-Energie-Gesetz auf 20 Jahren festgelegt und endete zum 31.12.2020.

In den folgenden Jahren werden dann weitere Solarstrom Anlagen aus der EEG-Förderung fallen. Bis zum Jahr 2025 sind rund 100.000 Solaranlagenbetreiber betroffen, von denen sich der größte Teil in einem guten technischen Zustand befindet.

Eine Möglichkeit, die Photovoltaik Anlagen wirtschaftlich weiterzubetreiben, ist eine technische Umrüstung vom Volleinspeiser auf die Nutzung im eigenen Gebäude.


Neu in diesem Jahr – Solaranlage anmelden

Das neue EEG ist am 1. Januar 2021 in Kraft getreten und will festlegen, in welchem Zeitraum Windkraft und Photovoltaik ausgebaut werden, um Klimaziele zu erreichen.

Für alte Solaranlagen versprach das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer Presseerklärung am 17.12.2020 unbürokratische Lösungen, damit die Anlagen weiterbetrieben werden können.

Es besteht weiterhin ein Anspruch Strom ins Netz einzuspeisen, es muss jedoch ein Vertrag mit einem Energieversorgungsunternehmen wie beispielsweise den Stadtwerken geschlossen werden. Besitzer einer Solaranlage sollten sich bis zum 31. Januar 2021 in einem bundesweiten Register anmelden.

Seit zwei Jahren sind Eigentümer verpflichtet, die neue Photovoltaikanlage in das zentrale Marktstammdatenregister einzutragen. Ohne Anmeldung riskieren Hauseigentümer ihre Einspeisevergütung und ein Bußgeld der Bundesnetzagentur.


Lohnt sich die Installation einer neuen Solaranlage? - KfW und BAFA unterstützen

Die Förderprogramme des Staates schreiben technische Mindeststandards vor, manche Förderungen sind kombinierbar, auch die Planung einer Anlage für Solarthermie ist förderfähig.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) helfen bei der Finanzierung. Wegen der gesunkenen Einspeisevergütung empfiehlt auch die KfW Bank den Strom möglichst selbst zu verbrauchen, beispielsweise um Ihr Elektro­auto aufzuladen.

Auch die Lade­stationen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert. Der durch eine Solar Anlage produzierte Strom ist etwa nur halb so teuer wie der kommerzielle Strom. Der selbst­genutzte Anteil kann sich weiter durch einen Stromspeicher erhöhen.

Weitere Förderungen können für einzelne ener­getische Maß­nahmen oder für eine Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus beantragt werden. Neben den Kosten sprechen auch die öko­logischen Vorteile, wie die Leistung für den Klimaschutz, für Erneuerbare Energien.

Kredite zur Finanzierung einer Anlage müssen grundsätzlich vor jeder Maßnahme beantragt werden. Für weitere Informationen fragen Sie bitte Ihren Meisterbetrieb Schlichting, gerne beraten wir Sie unverbindlich, ob sich eine neue Solaranlage für Sie lohnt oder ob die alte umgerüstet werden kann.

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