Welche Heizung für Mehrfamilienhäuser in 2021?

Die richtige Heizung

Mehrfamilienhäuser haben ein erhebliches Potenzial an Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Durch eine Heizungsmodernisierung können Hauseigentümer ihre Heizkosten deutlich senken.

Modernisiert werden muss nach der Verordnung zur Durchführung des Immissionsschutzgesetzes (BImSchV), wenn die Abgasverluste zu hoch sind oder die Heizung laut Energieeinsparverordnung (EnEV) ausgetauscht werden muss, beispielsweise wenn sie über 30 Jahre im Betrieb oder der Heizöltank überaltert ist. Auch andere technische Mängel wie Rostschäden, Strömungsgeräusche, unregulierbare Vorlauftemperaturen, häufiges Nachfüllen von Wasser oder feuchte Schornsteinwände können den Wunsch nach einer modernen Heizungsanlage aufkommen lassen.


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Auch ineffiziente Heizungsanlagen, die häufige Reparaturen verursachen oder mit einem hohen Brennstoffverbrauch und entsprechend hohen Betriebskosten einhergehen, verteuern das Heizen im Mehrfamilienhaus unnötig. Kritisch wird es, wenn keine Ersatzteile mehr erhältlich sind oder eine veraltete Pumpe einen hohen Stromverbrauch und entsprechende Kosten verursacht.

Manchmal bringt auch der Wunsch nach mehr Heizungswärme im Gebäude oder die Möglichkeiten des Smart Home neue Lösungen zum Einsatz.


Effiziente Heizungssysteme

Die Gasetagenheizung und die Zentralheizung sind im Mehrfamilienhaus am weitesten verbreitet. Bei der Gasheizung kann die Energieeffizienz mit moderner Brennwerttechnik gesteigert werden.

Während eine Zentralheizung alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses mit Wärme versorgt, versorgen die Gasetagenheizungen alle Wohnungen oder Stockwerke einzeln. Die Zentralheizungen können außer mit Gas auch durch erneuerbare Energien betrieben werden, z. B. durch moderne Wärmepumpen, die wenig Strom verbrauchen, Solarthermie oder Brennstoffkessel für Holz oder Pellets.

Auch ein Fernwärmeanschluss ist eine Option, wenn Fernwärme verfügbar ist.


Heizen mit erneuerbarer Energien – Solarthermie und Wärmepumpe

Hauseigentümer haben auch die Möglichkeit im Rahmen einer Modernisierung oder bei einem Neubau klassische Heizungsanlagen mit alternativen Systemen zu kombinieren.

In Tages- oder Jahreszeiten, bei denen regenerative Energie zum Heizen nicht ausreichend vorhanden ist, kann die Öl- oder Gasheizung hinzugeschaltet werden. Die Vorteile dieser alternativen Energieträger sind ihre Verfügbarkeit, wenn die Heizwärme aus der Erde, von der Sonne oder aus der Luft der Umgebung gewonnen wird.

Für eine Pelletheizung im Mehrfamilienhaus benötigen Sie ein Lager. Der Staat fördert Anlagen für erneuerbare Energien. Sie erhalten Förderung und Unterstützung durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das Solarthermieanlagen, effiziente Anlagen für Wärmepumpen, moderne Gas Brennwertheizungen und Hybridheizungen unterstützt. Für alte Ölheizungen gibt es eine Austauschprämie. 

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