Neuerungen 2021: Heizen wird teurer, das EEG ändert sich

Heizen wird teurer

Heizen mit fossilen Brennstoffen wird jetzt teurer. Laut Brennstoffemissionshandelsgesetz greift jetzt die CO²-Bepreisung, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben.

Zu den Betriebskosten addieren sich 25€ pro produzierter Tonne CO². Ziel des Gesetzes ist, die Emissionen und ihre Auswirkungen zu reduzieren, um die globale Erwärmung und die Zerstörung der Meere aufzuhalten.

Die hohe CO²-Konzentration verhindert, dass Wärme über die Atmosphäre abgegeben werden kann. Durch das viele Kohlenstoffdioxid entsteht ein Treibhauseffekt, da die Sonnenstrahlen erneut vom Erdboden reflektiert werden.

Die Idee hinter der Gesetzesänderung ist eine Preislösung als klimapolitisches Instrument: weniger heizen, weniger Autofahren. Alternativ wünscht sich der Staat eine Sanierung der Heizungen oder Investitionen in eine effiziente Heizung oder die Anschaffung eines Elektroautos.


Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) ist in Kraft getreten. Das Gesetz hat zum Ziel, den in Deutschland erzeugten und verbrauchten Strom vor dem Jahr 2050 neutral für den Treibhauseffekt herzustellen.

Als Zwischenetappe soll bis 2030 65 Prozent des erforderlichen Stroms aus erneuerbarer Energie bestehen. Vorgesehen sind neue Anreize und bessere Rahmenbedingungen für die Eigenstromerzeugung durch unterschiedliche Einzelmaßnahmen.

Für Mieterstromprojekte gibt es Verbesserungen, der Mieterstromzuschlag wird erhöht bis zu 3,79 Cent pro Kilowattstunde. Der Eigenverbrauch für kleine Anlagen (bis 30 Kilowatt) wird außerdem von der EEG-Umlage befreit.

Für große Fotovoltaik Dachanlagen gibt es neue Bedingungen, die Ausschreibungspflicht gilt wieder ab der Leistung von 750 Kilowatt.


Wer zahlt die CO²-Steuer?

Waren und Dienstleistungen, die klimaschädlich sind, werden in diesem Jahr teurer. Jeder Bundesbürger, der durch sein Auto oder seine Heizung Kohlenstoffdioxid ausstößt, zahlt die CO²-Steuer.

Konkret bedeutet das, dass die Preise für Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel ansteigen. Während sich Heizöl und Diesel um fast 8 Cent den Liter erhöhen, sind es bei Benzin 7 Cent und bei Gas „nur“ 0,6 Cent die Kilowattstunde. Vermieter können die Mehrkosten der CO²-Steuer in der Nebenkostenabrechnung an ihre Mieter abgeben.

Diese Regelung wird noch kontrovers diskutiert, da Mieter die Heiztechnik ihres Gebäudes schwerlich beeinflussen können. Laut Mieterbund sind Mehrkosten ab 25 Euro bis hin zu 125 Euro im Unterschied zum Jahr 2020 für eine durchschnittlich große Wohnung zu erwarten.


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