Heizungsförderung 2022

Heizungsförderung 2022 – Jetzt Heizung austauschen oder optimieren

Mit dem Pariser Klimaschutzabkommen hat sich Deutschland verpflichtet, seine CO₂-Emissionen zu reduzieren, um die Erderwärmung und den Klimawandel aufzuhalten. Im Zuge dessen wurde Ende 2019 das Bundesklimaschutzgesetz in Deutschland verabschiedet, das die Rechtsgrundlage für die Umsetzung und Maßnahmen im Bereich Klimaschutz bildet.

Verbraucher erhalten Investitionszuschüsse für Ihre privaten Investitionen, da sie durch geringere Emissionen helfen, den Klimawandel zu begrenzen. Heizungen gelten nach 15 bis 20 Jahren als technisch veraltet. In Deutschland sind ca. die Hälfte der Ölheizungen und Zweidrittel der Gasheizungen über 20 Jahre alt.

Bei den eingesetzten Heizkesseln nutzen viele Hausbesitzer noch keine moderne Brennwerttechnik. Heizkessel der Klassen C und D verbrauchen zu viel Energie. Wie Ihre Heizung aufgestellt ist, verrät Ihnen die Energieverbrauchskennzeichnung am Gerät. Wenn Ihr Heizkessel noch kein Etikett erhalten halt, hilft Ihnen gerne der Meisterbetrieb Schlichting. Sie erhalten von uns eine professionelle und unkomplizierte Energieberatung und eine moderne Heizungsanlage – auch gerne mit erneuerbaren Energien.


Fördermittel vom Staat

Grundsätzlich ist die Förderung ein prozentualer Zuschuss, der von der Maßnahme und den förderfähigen Kosten abhängig ist. Als förderfähige Kosten (Brutto einschl. Mehrwertsteuer) gelten Anschaffungskosten, Installation und Inbetriebnahme des Wärmeerzeugers sowie erforderliche Umfeldmaßnahmen.

Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen. Das Kumulieren von Fördermitteln ist möglich, darf aber in der Summe nicht die förderfähigen Kosten übersteigen.

Seit dem Jahr 2021 muss ein zusätzlicher Wärmemengenzähler die Effizienz messen. Der hydraulische Abgleich ist jetzt verpflichtend. Eine professionelle Energieberatung wird über das BAFA mit bis zu 80 Prozent gefördert.

Aus der Beratung kann ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt werden, für den Sie einen Zusatzbonus von fünf Prozent erhalten. Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist der Heizungsaustausch förderfähig, wenn die Immobilie älter als fünf Jahre ist. Auch mit einer KfW-Förderung haben Sie die Möglichkeit, Investitionskosten abzufedern. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergibt zinsgünstige Kredite.


Hybridheizungen für klimafreundliche Wärme

Der Fokus der Förderungen liegt auf erneuerbaren Energien als alleinige Wärmequelle oder in Kombination mit einer Heizung, die mit Gas betrieben wird, sowie der Austausch von Ölheizungen.

Eine Gasheizung wird dann staatlich gefördert, wenn Sie bereits bei der Installation „renewable ready“ ist. „Renewable Ready“ ist eine Gasbrennwertheizung, die später als Hybridheizung genutzt werden kann durch eine hybridfähige Steuerungs- und Regelungstechnik und einen Speicher. Später meint den Zeitraum von zwei Jahren, in der die Anlage mit erneuerbaren Energien nachgerüstet werden muss.

Zu den Erneuerbaren Energien gehören Solarthermie, eine Wärmepumpe oder Biomasse. Klimafreundliche Heizungsanlagen haben mindestens die Energieeffizienzklasse A+, die besten Heizungen erreichen sogar A+++.

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Förderfähige Erneuerbare Energien

Wärmepumpen werden gefördert, wenn die Warmwasserbereitung mit der Raumheizung kombiniert ist oder Wärme für ein Wärmenetz zur Verfügung stellen.

Gefördert werden Biomasseanlagen ab 5 kW Nennwärmeleistung (tatsächlich nutzbare Wärmeleistung), dazu gehören Kessel zur Verbrennung von Biomassepellets oder Hackschnitzeln auch in Kombination mit Scheitholz, Pelletöfen mit Wassertasche und emissionsarme Scheitholzvergaserkessel.

Solarthermischen Anlagen erhalten eine Förderung, wenn sie der Erwärmung des Brauchwassers, der Raumerwärmung oder beidem dienen oder auch zur Erzeugung von Kälte genutzt werden können. Alternativ zur eignen Heizung kann der Anschluss an ein Fernwärmenetz gefördert werden oder der Anschluss an ein förderfähiges Gebäudenetz.


Heizungsoptimierung in der Förderung

Sie möchten die Heizung noch nicht wechseln? Auch die Optimierung der Heizungsanlage ist in der Förderung, wenn die Anlage über zwei Jahre alt ist.

Gefördert wird auch die Optimierung des Heizungsverteilersystems, der hydraulische Abgleich, der Austausch von Heizungspumpen, Anpassung der Vorlauftemperatur, der Heizkurve oder der Pumpenleistung.

Auch der Einbau von Flächenheizungen, wie Wand-, Decken- oder Fußbodenheizungen, Niedertemperaturheizkörper (auch Tieftemperatur- oder Wärmepumpen-Heizkörper genannt) und Wärmespeicher (Speicher für thermische Energie) sind in der Förderung. Lassen Sie sich fördern.


Förderung der Heizung im Neubau

Mit Einführung des BEG werden Heizsysteme nicht mehr als Einzelmaßnahme, sondern im Neubau als Effizienzhaus gefördert. Der Förderkredit kann bis zu 150.000 Euro betragen, der Tilgungszuschuss bis zu 37.500 Euro, abhängig von dem Energieeffizienzstandard des Gebäudes.

Die Anträge hierfür gehen nicht mehr an die KfW, sondern fallen unter die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), also die Zuständigkeit der BAFA.

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